Was ist Internet?

Inhalt:
  1. Die Geschichte des Internets
  2. Internet Dienste
  3. Web 0.2 bis heute

Die Geschichte des Internets!
Anders als die Geschichte des Computers ist die des Internets schnell erzählt. Viele Protokolle und Technologien, die wir heute im Internet verwenden, basieren noch von dem Anfang des Internets. Es beginnt in den 1960iger Jahren, als der damalige amerikanische Verteidigungsminister nach einer Möglichkeit suchte, im Fall einer militärischen Auseinandersetzung wie ein Atomkrieg, die Kommunikation aufrechtzuerhalten.

Von 1969 bis 2011

1969 Entwickelte sich daraus das erste Computer – Netzwerk ARPANET(Advanced Research Projects Agency-Net). Am Anfang waren ganze vier Computer miteinander verbunden. Die University of Utah, die University of Santa Barbara, die University of Los Angeles und das Stanford Research Institute. Ziel war es das Netzt funktionstüchtig zu halten, auch wenn ein Knotenpunkt beschädigt oder ausfallen sollte.
1972 Fand auf einer öffentlichen Konferenz eine Präsentation von ARPANET statt. Die beinhaltete ein Paket ermittelndes ( paket-switching) von zwanzig Knotenrechnern (Routern) und 50 Hosts. Die Ziele: Unabhängigkeiten vom Übertragungsmedium
Optimierte Fehlertoleranz bei Leistungsstörungen
Optimale Sicherheit bei End-to-End-Verbindungen
Zusammenspiel betrogener Netzkomponenten
Die Forschungsinstitute und Universitäten,  schlossen sich der Internet – Entwicklung an.Das ARPANET verwendet anfangs noch das NCP  (Network Control Protocol).
1975 übernahm die DCA ( Defence Communications Agency) die Projektsteuerung. Nach kurzer Zeit wurde NCP durch das heutige TCP/IP (Ttansmission Control Protocol/Internet Protocol)  abgelöst.
1981 wurde TCP/IP  im  RFC 793 (Request for comment)Standart.
1983 wurde das ARPANET auf TCP/IP umgestellt. Ur – Versionen von TELENET und FTP entstanden.
1987 erhält die  TCP/IP – Protokoll – Familie Unterstützung von IBM.
1988 Überarbeitung des SGP (Simple Gateway Protokoll) zu SNMP (Simple Network Magement Protocol)
1989 Entwicklung von MIB-1. 1990 TCP/IP wird durch Digital Equipment unterstützt.  MIB-2 wird entwickelt.
1992 Über 10.000 Firmen unterstützen weltweit das TCP/IP mit Ethernet, FDDI und Token Ring
1994 Über 10.000 Firmen unterstützen weltweit das TCP/IP mit Ethernet, FDDI und Token Ring 1994 Entwicklung von  IPng ( (IPv6) IP next Generation)-RFC 1500.
1999 IPng ist in allen Routern und gängigen Betriebssystemen intrigiert.
2011 Die Zahl der vernetzen Computer ist so weit angestiegen, das IPng zum Einsatz kommt.

Internet Dienste

Viele Menschen setzten das Internet mit dem Word Wilde Web gleich. Aber das Internet ist mehr als WWW. Es ist viel mehr ein Oberbegriff für die einzelnen Internetdienste.Das Word Wilde Web ist ein Dienst davon. Das Internet setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Einmal aus dem lateinischen “inter” (zwischen) und dem englischen Wort “net” die Abkürzung für” networking”. (Vernetzen) somit ist das Internet die Vernetzung der Computer. Das Internet besteht aus zahlreichen Diensten. Ich stelle Ihnen hier die wichtigsten und bekanntesten Dienste einmal vor. WWW(world wilde web) Zweifellos der bekannteste Dienst im Internet. Er überträgt Webseiten, wofür Sie ein Browserprogramm wie z. B. dem Internet Explorer oder Mozilla Firefox brauchen, um diese darzustellen. Die Webseiten werden über eine Internetadresse aufgerufen, wie z. B. https://www.brifed.de. E-Mail Einer der ersten Anwendung im Internet. Es dient zum Senden und empfangen elektronischer Briefe. Sie benötigen dazu eine E-Mail-Adresse wie z. B. info@mailprogramm.de und ein E-Mail – Programm wie z. B. web.de, gmx, Windows live, Outlook oder Thunderbird. IM (Instand Messenger) IM ist eine Mischung aus E-Mail und IRC. Bekannte Messengerprogramme sind der MSM-Messenger und ICQ. Mit diesen Programmen können Sie, sobald Sie online sind, sich in Echtzeit mit Ihren Freunden und Bekannten schriftlich zu unterhalten. Sie können auch Daten und Fotos austauschen. VoIP (Voice over Internet Protokoll) Telefonieren über Internet. Macht seit ein paar Jahren, dass telefonieren bezahlbar. Mit Programmen wie z. B Skype können Sie über das Internet mit Ihren Freunden und Verwandten in der ganzen Welt telefonieren, das zumeist kostenlos. Auch gibt es zahlreiche Internetanbieter (Provider), die günstige Telefontarife anbieten. Z. B.  1&1 Usenet – Schwarze Bretter im Internet. Das Usenet dient zur Kommunikation mit anderen Internetnutzern. Es gibt unzählige Gruppen zu allen möglichen Themen. Sie können an diesen Diskussionsforen teilnehmen, entweder über ein E-Mail-Programm, die über Newsreader verfügen wie z. B. Windows live oder Thunderbird. Unter news.online.de können Sie Newsgruppen abonnieren. Sie können aber auch über das WWW aufs Usenet zugreifen, z. B. Google – Groups oder Yahoo-Groups. IRC (Internet RelayChat) Sie können mit vielen Internetnutzern per schriftlicher Echtzeitunterhaltung in Kontaktkommen. Meistens in sogenannten Chaträumen, die sowohl öffentlich wie privat sein können. Beliebte IRC-Clients sind mIRC oder xchat FTP -( File Transfer Protokoll) Der Protokollservice ist für das Übertragen von Daten zuständig. Er wird meist für die Übertragung seiner Homepage vom eigenen PC auf den Server verwendet. Internet Radio                                                                                                                                                                                                Mit dem Internet Radio können Sie im Internet Radio hören und senden. Es gibt noch unzählige andere Dienste im Web.

Web 2.0 bis Heute

Mit dem 09.11.2001 veränderte sich nicht nur der Rest der Welt, sondern auch das Word Wide Web. Mit dem Aktiencrash gingen viele DOT – COM Unternehmen den Bach runter. Web 2.0 begann im Jahre 2005, als ein richtungsweisender Artikel von Tim O´Reilly veröffentlicht wurde. Es tauchten zunehmend neue Anwendungsmöglichkeiten auf. Die viele Aspekte gemeinsam hatten. Der Begriff Web 2.0 hat sich bis heute durchgesetzt. Für Web 2.0 gibt es keine genaue Definition. Es ist mehr eine Ansammlung von Anwendungen, Praktiken und Prinzipien. “ Das Web als Plattform” war einer dieser Prinzipien. Web 1.0 war zwar auch so eine Art Plattform doch, ging es hier vorwiegend um Webeplattformen der Firmen. Was bei 1.0 Netscape war, ist zweifelslos im Web2.0 Google. Mit der Zeit wurden Browser und Webserver Massenware und die Webdienste gewannen an Bedeutung. Google hat es verstanden mit einfachen Webanwendungen, die weder verpackt noch verkauft werden, sondern als Service angeboten werden, sich auf den Markt zu etablieren. Heute würde man Netscape zu den Softwareherstellern zählen und Google zu den Internetdienstleistern. Während man im Web 1.0 noch auf Verbreitung setze, geht es bei Web 2.0 um Beteiligung. In der Beteiligung liegt auch der Erfolg des Web 2.0
  • e-Bay wächst durch die gemeinschaftliche Mitwirkung aller Beteiligten. Es stellt lediglich den Rahmen zur Verfügung.
  • Die Online – Enzyklopädie Wikipedia bietet allen Usern die Möglichkeit die einzelnen Themen zu bearbeiten oder selbst welche zu erstellen.
  • Ein meistbenutztes Mittel im Web 2.0 ist der Blog. Im Grunde ist ein Blog eine individuelle Homepage in Tagebuchform. Sie basieren auf der Technologie RSS (Rich Site Summary). Die es dem Seitenbesucher nicht nur erlaubt die Seite zu verlinken er kann sie auch abonnieren und wird so über jede Neuigkeit informiert. Durch RSS sind Webbrowser nicht mehr die einzigen Programme die Webseiten anzeigen können. Es gibt Desktop- Clients die News direkt auf den Desktop anzeigen. Andere haben sich auf das das Anzeigen solcher News auf Mobile – Endgeräte spezialisiert.
  • Web 3.0 – Das  Semantisches web.
Im Web 3.0 verstehen nicht nur die Menschen was sie suchen, sondern auch die Robots. Sie können mit Hilfe von sogernannten Megadaten Ihre eingegebenen Daten, wie z. B. bei Google blitzschnell, mit den Daten verknüpfen, die Sie zu zuvor eingegeben haben oder bei anderen Diensten wie z. B. Facebook. Dies hat zu Folge, dass man durch das WEB 3.0, dass mit Hilfe von Algorithmen Daten nicht nur sammelt, sondern auch Ihre Daten zusammen führen können
Was können Sie machen?
Mit Ihren Daten geizen und alternativ Dienste zu Google nutzen, wie z.B. die Suchmaschine „Quant“
Was können Sie machen?
Mit Ihren Daten geizen und alternativ Dienste zu Google nutzen, wie z.B. die Suchmaschine Quant oder Ecosia.
  • Web 4.0 Künstliche Interlegenz?
Naja davon sind wir, dann doch wohl noch ein wenig von entfernt. Zwar gibt es schon Programme, wo man durchaus ein wenig von künstlicher Intelligenz sprechen könnte, aber es sind wohl, ehr Datensammelmaschinen. Mit Ihren Algorithmen können sie besonders schnell, Ihre persönlichen Daten zusammenführen. Es mag zwar bequem sein Cortana zu fragen, wie Ihr heutiger Terminplan aussieht oder den Googleassetenten zu fragen, wie weit es noch zur Arbeit ist. Auch wenn Alexia Ihnen sagen kann, wie das Wetter heute wird, so ist es doch jedes Mal, ein sammeln Ihrer persönlichen Daten. Woraus sich die jeweiligen Firmen wie Google, Microsoft oder Amazone ein genaues Profilbild von Ihnen machen können. Damit lässt sich letztendlich Geld verdienen. Web 4.0 heißt auch auf der anderen Seite, die Vernetzung.
Was können Sie machen?
Verwenden Sie, wenn es geht, den Internet Browser und geben in die Suchmaschine (Nutzen Sie vertrauenswürdige Alternativen zu Google oder Bing)Ihre Suchanfragen ein. Solange die Vernetzung Ihrer Haushaltsgeräte noch in den Kinderschuhen steckt. Sollten Sie Ihre Kaffeemaschine noch selbst anstellen. Informieren Sie sich nach den neusten Sicherheitsstandards. Mehr zu dem Thema Vernetztes Zuhause (Smart Home) finden sie hier.
Und die Zukunft?
Wer weiß das schon? Web 3.0 ist noch Lage nicht am Ende. Schlaue Algorithmen, gepaart mit der Vernetzung von Alltags-und Haushaltsgegenständen, läutet noch einmal eine neue Zeitwende des Internets ein.
Wir werden sehen, wie es sich als gläserner Mensch lebt.
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner