Das Google Urteil: Ein schwächeres Recht auf Vergessen werden!

Der Europäische Gerichtshof bestätigt gestern das Recht auf Vergessen werden. Daten aus der Vergangenheit die dritte eingestellt haben, müssen zukünftig von den Betroffenen von Google gelöscht werden.

Das Urteil der Richter: Suchmaschinen seien für die Einhaltung des Datenschutzes verantwortlich. Somit müssen die Links zu Webseiten mit persönlichen Daten aus ihren Ergebnislisten gestrichen werden. Für den Fall das die Rechte des Betroffen verletzt werden oder weil sie nicht mehr relevant und überholt sind.

Der Bürger erhält durch das Urteil mehr Kontrolle über seine personenbezogen Daten.

Allerdings sind die nicht Daten gelöscht, sondern nur schwerer Auffindbar.

Einfacher sein Recht einzufordern wird es nicht. Der Betroffene kann versuchen bei den jeweiligen Suchmaschinenbetreibern sein Recht auf Vergessen durchzusetzen.

Kommen Google und Co dem nicht nach, bleibt dem Verbraucher eine Beschwerde bei den nationalen Datenschutzbehörden einzureichen. Scheitert auch das kann er nur noch vor Gericht klagen.

Rechtexperten und Datenschützer sind skeptisch, zumal es noch in Europa zu wenig Vorkehrungen gibt die es den Betroffenen erlauben seine Daten von den Suchmaschinen entfernen zu lassen.

Aber auch nach dem Urteil ist es noch schwierig seine unerwünschten  Daten dauerhaft wieder  aus dem Netz zu bekommen.

Die EU-Kommission wollte vorschreiben,dass Fotos und Adressen nach dem Entfernen aus dem Netz nirgendwo im Internet mehr zu finden ist, doch das ist nicht machbar. Somit bleib das Urteil ein schwächeres “Recht auf Löschen”

Betriebliche Maßnahmen bei der Sicherheitslücke “Heartbleed”

Der im Verschlüsselungsprotokoll SSL steckende Heartbleed –Fehler macht eine betriebliche IT- Sicherheitsprüfung notwendig. Durch diesen Fehler sind im großen Stil persönliche Daten, Passwörter und Bank- Daten entwendet worden. Betriebe und Unternehmen stehen nun in der Pflicht ihr IT- Sicherheitskonzept zu überprüfen.

Betriebliche Webanwendungen können Sie hier  auf Anfälligkeiten überprüfen.  Eine Aktualisierung der OpenSSL- Version über der Herstellerseite bezogen werden.

Desweitern sollten sämtliche berufliche und private Passwörter geändert werden und das betriebliche Sicherheitskonzept überprüft werden.

Open Source

Open Source( deutsch quelloffen) Programme bezeichnet Software wo der zugrundeliegenden Quelltext kostenlos verbreitet werden darf und von jeden bearbeitet werden darf. Im Rahmen der geltenden Lizenz und die jeweiligen Geschäftsbedingungen.

Die Qualität der freien Programme kann es heute mit den kommerziellen Programmen sehr gut aufnehmen. Dadurch das es jedem möglich ist, an diesen Programmen zu arbeiten, sind im laufe der Zeit viele Nützliche Anwendung Module (Add ons)  entstanden die individuell in das jeweilige Open Source Programm integriert werden können.

Bekannte Open Source Programme sind:

Mozilla Firefox   freie alternative zum Internet Explorer

Thunderbird      freie alternative zu Microsoft Outlook

Open Office     freie alternative zum Microsoft Office Parket

Linux              freie alternative zum Microsoft Betriebssystem

Joomala          freies Content- Management- System

Gerade nach den neuesten Meldungen, wo wieder eine Sicherheitslücke im Internet Explorer gefunden wurde, ist ein Internet Browser ( Programm was HTML Seiten lesen kann) wie Firefox eine sichere Alternative. Etweilige Sicherheitslücken werden durch einen offenen Quellcode schneller gefunden und können schneller geschlossen werden.

Was für ein Web möchten Sie?

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